Johanniskrautöl

Das Johanniskraut ist ein traditioneller Heilkünstler. Mit Jahrhunderte währender Erinnerung und der Autorität der Beständigkeit überspringt es alle Hürden und beweist auch in modernen Zeiten, dass es an der Spitze bei Anwendungen in der serbischen Volksmedizin ist. Es ist immer verfügbar und es überlässt sich selbstlos dem Menschen und bestätigt auf diese Weise seine Rolle des großen Heilers. In Verbindung mit Olivenöl schafft es eine Aura guter Vibrationen, die die Immunität des Körpers auf ein optimales Niveau bringt. Viele Bestandteile sind lichtempfindlich, auch auf Feuchtigkeit und Wärme, deshalb ist von äußerster Wichtigkeit Johanniskrautpräparate dunkel und kalt zu lagern.

Zusammensetzung:

Johanniskraut ist für seine antibakterielle und antivirale Wirkung bekannt. Ebenso wird es beim Magen- und Zwölffingerdarmgeschwür verwendet (zweimal täglich je ein Teelöffel lindert die Schmerzen während des Heilungsprozesses), bei Verdauungsstörungen (verhindert Krämpfe, erleichtert Blähungszustände und Magenbeschwerden, fördert die Bildung von Magensäften und erleichtert die Verdauung). Seit einigen Jahren wird Johanniskraut immer öfter auch bei Depressionen eingesetzt, zahlreiche wissenschaftliche Studien belegen seine Wirkungskraft. Im Vergleich zu Antidepressiva ist Johanniskraut genauso effizient, aber es hat weniger Nebenwirkungen. Außerdem ist das Johanniskraut in Deutschland als Medikament gegen leichte Depressionen schon zugelassen und auch von der Weltgesundheitsorganisation anerkannt. Die empfohlene Tagesdosis ist ein Teelöffel (morgens) 40 Tage lang. Auf diese Weise wird es auch bei Stimmungsschwankungen in den Wechseljahren verwendet, bei nächtlichem Harndrang, Angstzuständen, Zwangsstörungen und saisonalen Gemütsstörungen (während der Wintermonate wegen Mangel an Sonneneinstrahlung). Vaginalzäpfchen mit Johanniskraut haben eine weitgefächerte antibakterielle Wirkung. Bei Problemen mit Zysten und Myomen rät man die Einnahme eines Esslöffels dreimal täglich vor dem Essen. Es wird 21 Tage lang eingenommen und danach macht man eine 21-tägige Pause, bis zur endgültigen Heilung. Bei der Behandlung von Bakterien und Pilzerkrankungen wird ein Teelöffel einmal am Tag vor dem Essen empfohlen.

Johanniskraut wird traditionell für die Schmerzlinderung, bei Rheuma, bei Gicht und bei Hautverletzungen verwendet (Schwellungen, Schnittwunden und Blutergüssen). Ebenfalls wird es bei Entzündungsprozessen der Haut verwendet (Verbrennungen, Wundheilung, Insektenstiche, Hämorrhoiden, Vitiligo), und zwar indem man es an den schmerzenden und/oder wunden Stellen dünnschichtig aufträgt.

Aus dem Johanniskraut wurde auch Melatonin isoliert, das im Organismus gebildet wird und den Schlafrhythmus regelt, daraus ergibt sich, dass Johanniskraut auch bei Schlafstörungen wirkungsvoll ist.

Da es auch lichtempfindliche Komponenten enthält, muss man auf mögliche Reaktionen bei empfindlichen Personen achten, denn es erhöht die Möglichkeit für die Entstehung von Brandwunden, besonders in den Sommermonaten. Johanniskraut sollte man nicht während der Schwangerschaft und Stillzeit verwenden, aus Mangel an empirischen Daten.

Das Johanniskraut stimuliert die Leberenzyme zum schnelleren Stoffwechsel bei Medikamenteneinnahme und auf diese Weise wird ihre Konzentration im Blut verringert und so kann die Wirkung des Medikamentes verringert werden oder gänzlich ausfallen. Ebenso ist bei der gleichzeitigen Einnahme von Verhütungspillen und Johanniskraut ein zusätzliches Verhütungsmittel notwendig.

Das Johanniskraut sollte man nicht gleichzeitig mit Antidepressiva anwenden, weil es die gleiche Wirkungsweise hat, d.h. es erhöht das Serotoninniveau im Gehirn.

Ebenso verringert es die Wirkung von Medikamenten zur Regelung des Cholesterols, sowie die Konzentration von Medikamenten, die das Abstoßen der transplantierten Organe verhindern sollen, sodass man eine gewisse Zeit vor der Operation die Einnahme einstellen sollte.

Es ist allgemein bekannt, dass unsere Großmütter das Johanniskraut getrocknet, es in Glasflaschen mit Öl verstaut und an den Fensterbänken der Sonnenseite des Hauses einige Wochen gelagert haben, weil sie daran glaubten, Johanniskraut, in Verbindung mit Öl und Sonne, könne ein gesundes Jahr bescheren.
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